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Gehaltsreport 2021: In diesen Jobs gibt es das meiste Geld!

Geschäftsmann mit Tastatur und Münzstapel. Der Gehaltsreport 2021 der Online-Jobbörse Stepstone liefert transparente Zahlen darüber, wer wie viel in Deutschland verdient. Ärzte zählen zu den Top-Verdienern.

Gehalt ist in Deutschland immer noch ein Tabuthema. Um mehr Transparenz zu schaffen,  veröffentlicht die Jobbörse Stepstone jährlich den Gehaltsreport. Darin wird aufgelistet, wer in Deutschland das meiste Geld verdient. Das Ergebnis: Beim Lohnniveau gibt es regionale Unterschiede. Außerdem: In manchen Berufen verdienen Arbeitnehmer:innen mehr als in anderen.

Bruttogehalt in Deutschland ist leicht gesunken

Im Durchschnitt verdienen Beschäftigte in Deutschland rund 57.000€ brutto im Jahr. Das zeigt der Gehaltsreport 2021 der Online-Jobplattform Stepstone. Dafür wurden bereits zum zehnten Mal die Gehälter von rund 250.000 Arbeitnehmer:innen in Deutschland ausgewertet. Im Vergleich zum letzten Jahr hat sich die Einkommenssituation allerdings etwas verschlechtert - aktuell verdienen die Menschen etwa 1800€ weniger als im Jahr 2020. 

Das Ranking der bestbezahlten Berufe hat sich dagegen nicht verändert. Ärzt:innen zählen nach wie vor zu den Top-Verdienern in Deutschland. Ihr Bruttojahresgehalt liegt bei 89.500€. Finanzexperten wie Vermögensberater:innen und Controller:innen bekommen 73.800€ im Jahr und Juristen etwa 68.600€. 

Betrachtet man die Durchschnitts-Gehälter gesamter Branchen, liegt der Bankensektor auf Platz eins (69.600€), dicht gefolgt von der Pharmaindustrie (69.500€). Dahinter kommen die Automobilbranche (68.500€) und der Chemiesektor (66.200€).

Durchschnittlicher Jahresverdienst nach Berufsgruppen

Im Gehaltsreport 2021 gibt es eine Übersicht über den Bruttojahresverdienst verschiedener Berufsgruppen. Ärzt:innen gehören nach wie vor zu den Top-Verdienern bei uns im Land.

Regionale Unterschiede bei Top-Gehältern

Im Gehaltsvergleich der Bundesländer hat nach wie vor Hessen die Nase vorn. Fach- und Führungskräfte erzielen dort ein Durchschnittsgehalt von 60.900€ im Jahr (2020: 64.000€). Auf Platz zwei landet laut Stepstone Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichen Einkommen von 60.200€, dahinter folgt Bayern mit 60.000€ brutto im Jahr.

Die Löhne im Osten der Republik hinken den Einkommen im Westen teils nach wie vor stark hinterher. Das belegt auch der Gehaltsreport 2021. Auf dem untersten Rang der 16 Bundesländer landet demnach Brandenburg (47.000€). In Mecklenburg-Vorpommern liegt der durchschnittliche Verdienst bei 47.400€ und in Sachsen-Anhalt werden 47.800€ gezahlt.

Der Gehaltsreport 2021 von Stepstone zeigt die regionalen Unterschiede bei den Gehältern auf. Am meisten Gehalt bekommen Beschäftigte in Hessen.

Im Städte-Ranking kann Frankfurt am Main seinen Spitzenplatz auch in diesem Jahr verteidigen. In der hessischen Metropole mit ihrem starken Bankensektor liegt der Bruttojahresverdienst im Schnitt bei 66.500€ (2020: 71.000€). Es folgen Stuttgart (66.200€) und die bayerische Landeshauptstadt München (65.200€).

Wer studiert, verdient deutlich mehr

Arbeitnehmer:innen, die ein Studium abgeschlossen haben, starten in der Regel später ins Berufsleben. Doch ein Studienabschluss lohnt sich finanziell: Beschäftigte mit einem akademischen Abschluss verdienen im Schnitt 65.900€ im Jahr. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne Studium kommen hingegen in der Regel auf 49.200€.

Unterschiede gibt es laut dem Gehaltsreport auch zwischen den einzelnen Abschlüssen: Wer etwa einen Masterabschluss besitzt, hat im Jahr durchschnittlich 7.000€ mehr in der Lohntüte als ein Bachelor-Absolvent.

Und auch bei den Studienfächern sind die Unterschiede auf dem Lohnzettel später groß: Ein Studium der Medizin oder Zahnmedizin lohnt sich finanziell am meisten. Wer hier einen Abschluss schafft, bekommt im Schnitt 100.800€. Juristen (78.000€) und Wirtschaftsingenieure (72.100€) verdienen ebenfalls überdurchschnittlich gut. Das Schlusslicht belegen Absolvent:innen des Studiengangs Design - die kommen im Schnitt auf 49.200€.

Doch nicht nur nach einem Studium winkt ein guter Jahresverdienst. Beschäftigte mit einer Ausbildung im Berufsfeld Finanzen verdienen mit 61.600€ am besten.

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Große Unternehmen zahlen besser

Egal, ob mit oder ohne Studienabschluss. Auch die Größe des jeweiligen Konzerns wirkt sich auf das Konto aus. Generell gilt die Faustregel: Je größer ein Unternehmen, desto höher die Gehälter. Wer in einem kleinen oder mittelständischen Betrieb arbeitet, bekommt im Schnitt ein Jahresgehalt von 48.000€. Wer hingegen bei einem Unternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten angestellt ist, darf mit knapp 20.000€ mehr Jahresgehalt rechnen.

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