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“Ich hab´ die Nase voll” – 13 Warnzeichen, die für eine Kündigung sprechen!

Geschäftsfrau schläft auf dem Drucker im Büro. Sie ist völlig überarbeitet und hat die Nase voll von ihrem Job. Es gibt 13 Warnzeichen, die für eine Kündigung sprechen.

Ein gutes Drittel unseres Lebens verbringen wir auf der Arbeit. Wenn Frust und Stress zum Dauerzustand werden, ist das aber kein gutes Zeichen. Meist hilft dann nur noch ein Jobwechsel. Diese 13 Warnzeichen sprechen für eine Kündigung.

Unglücklich im Job? Ziehen Sie die Reißleine!

Meetings, Überstunden und Druck vom Chef? Wenn das von Dauer ist, sollten bei Ihnen die Alarmglocken schrillen. Tatsächlich sind rund 25% der Beschäftigten in Deutschland in ihrem Job unzufrieden. Das zeigt eine Xing-Umfrage aus dem Jahr 2020. 

Wenn der Job sicher scheint und die Bezahlung okay ist, geben sich viele mit diesen Problemen zufrieden. Doch mit der Zeit werden Sie sicher unglücklich. Um das zu vermeiden, sollten Sie nach Lösungen suchen und gegebenenfalls den Schritt in ein neues berufliches Kapitel wagen. Wir haben einige Warnzeichen gesammelt, die für eine Kündigung im aktuellen Job sprechen.

1. Keine Aufstiegschancen

Sie arbeiten schon seit einigen Jahren für die Firma - befördert wurden Sie bisher aber nicht? Das kann viele Gründe haben: Vielleicht ist ein anderer Bewerber bzw. eine andere Bewerberin besser für die Stelle geeignet als Sie. Oder Sie werden bei der Wahl einfach ignoriert. Das kann natürlich auf Dauer sehr frustrierend sein - vor allem wenn Sie Vollgas geben und mehr Verantwortung übernehmen wollen. Falls Sie in Ihrem aktuellen Job an derselben Stelle verharren, sollten Sie darüber nachdenken Ihre Fähigkeiten in einem anderen Unternehmen einzubringen.

2. Schlechte Bezahlung

Laut einer Forsa-Online-Umfrage finden mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer:innen in Deutschland, dass sie viel zu schlecht bezahlt werden. Das ist kein gutes Zeichen, denn Gehalt hat immer auch etwas mit Wertschätzung zu tun. Wenn Sie meist länger arbeiten, verlässlich sind und auch Verantwortung übernehmen, sollte sich das auch auf Ihrem Konto widerspiegeln.

3. Zweifel am Sinn der Arbeit

Einige Menschen brauchen in ihrer Arbeit keinen Sinn. Andere wiederum können gar nicht anders und brauchen eine sinnhafte Tätigkeit. Wer zur zweiten Gruppe gehört, wird sich im Leben öfter fragen: Was mache ich hier eigentlich? Wer an diesem Punkt angelangt ist und diese Frage nicht für sich beantworten kann, sollte das beim Chef oder der Chefin ansprechen. Hat das nichts gebracht? Dann ist es möglicherweise Zeit für eine neue und erfüllende berufliche Tätigkeit. Bevor Sie in ein tiefes schwarzes Loch fallen, sollten Sie definitiv etwas ändern.

4. Fragwürdiger Unternehmenskurs

Das Wohl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist egal? Probleme mit Produkten werden ignoriert? Mehrarbeit ist Pflicht und wird nicht honoriert? Kolleg:innen werden mir nichts, dir nichts gekündigt? Die Geschäftsführung trifft meist Entscheidungen, die für einen selbst völlig unverständlich wirken. Wenn der Unternehmenskurs gegen Ihre Prinzipien verstößt, ist ein Jobwechsel meist die bessere Idee.

Gehaltssteigerung

Mindestens ein Warnzeichen reicht aus!

Bei unseren vermittelten Kandidat:innen der letzten 24 Monate hat mindestens ein Warnzeichen zu einer erhöhten Wechselbereitschaft geführt. Unsere Teams von THE BIG FOUR und Elliott Browne helfen auch Ihnen gerne beim Jobwechsel. Lassen Sie sich beraten - kostenlos und unverbindlich.

5. Keine Teamzugehörigkeit 

Die Kolleg:innen trinken nach der Arbeit ein Bierchen - Sie wurden aber nicht gefragt? Kein gutes Gefühl. Zum gemeinsamen Mittagessen werden Sie auch nicht eingeladen? Das kann auf Dauer wirklich wehtun. Natürlich werden solche Gesten häufig persönlich genommen. Bevor Sie verzweifeln, sprechen Sie das persönlich an. Möglicherweise lässt sich das Arbeitsklima verbessern. Wenn nicht, schauen Sie sich nach einem neuen Team um.

6. Keine Bürofreunde 

Es kann natürlich auch andersrum der Fall sein: Was, wenn Sie Ihre Kolleg:innen überhaupt nicht mögen? Wenn diese Sie für unqualifiziert halten? Bürofreunde sind sehr wichtig. Schließlich verbringen Sie mit Kolleg:innen fast genauso viel Zeit wie mit der eigenen Familie.

7. Fehlendes Vertrauen 

Sie geben immer Ihr Bestes. Tagtäglich. Manchmal feiern Sie große Erfolge, manchmal nicht. Sie leisten aber immerhin konstant sehr gute Arbeit und vermeiden Patzer. Wenn Ihre Leistung in Frage gestellt wird, sollten Sie vielleicht Ihre Tasche packen. Es gibt Unternehmen, die an Sie glauben und Ihnen Vertrauen entgegenbringen.

8. Zu hoher Arbeitsdruck 

Deadlines, mehrere Projekte, die gleichzeitig laufen und kein Ende in Sicht? Beeinflusst Sie der Arbeitsdruck privat? Auch das ist kein gutes Zeichen. Es ist völlig normal, dass es stressige Phasen gibt. Trotzdem sollte der Arbeitsdruck nicht zu hoch werden. Und vor allem nicht von Dauer sein.

9. Totale Überforderung 

Im Arbeitsleben wird es immer wieder neue Situationen geben. Ein gutes Team hilft Ihnen dabei diese Herausforderungen zu meistern. Doch was, wenn nicht? Wenn Sie mit dem Druck und dem Stapel an Aufgaben alleine gelassen werden, wirft das kein gutes Licht auf das Unternehmen, Ihren Chef bzw. Ihre Chefin und die Kolleg:innen. Wollen Sie in so einem Umfeld arbeiten?

Checkliste zum Ankreuzen. Wie viele der 13 Warnzeichen treffen bei Ihnen dazu?

10. Keine Motivation mehr für die Arbeit 

Sonntagabend geht es schon los: Bauchschmerzen. Morgen geht es wieder ins Büro. Das kann nicht in Ordnung sein. Ihr Job sollte Sie nicht krank machen. Finden Sie heraus, warum Sie sich so fühlen. Lässt sich das Problem vielleicht durch ein Gespräch beheben? Dann versuchen Sie es. Wenn nicht, dann machen Sie sich ernsthaft Gedanken. Ein neuer Job kann Ihnen wieder neue Motivation bringen. 

11. Ständiges Nörgeln über den Job 

“Was soll das jetzt schon wieder?”, “Warum muss ich schon wieder länger bleiben?”, “Es nervt nur noch!” Falls Sie sich dauernd über Ihren Chef, Ihre Chefin oder den Job beklagen, ist das nicht sehr förderlich. Sie schaden dadurch nicht nur sich selbst, sondern auch Ihr Umfeld. Ihre schlechte Laune zieht Kolleg:innen sicher runter - und möglicherweise kann auch Ihre Familie die Nörgelei nicht mehr hören. Tun Sie sich und Ihrem Umfeld einen Gefallen. Hören Sie auf sich zu beklagen oder starten Sie an neuer Stelle durch.

12. Fehlende Work-Life-Balance 

Job First? Wenn Ihr:e Chef:in vollen Einsatz von Ihnen verlangt, Sie deshalb Ihr Privatleben hinten anstellen müssen und dafür keinen Ausgleich bekommen, kann das (gesundheitlich) schädlich sein. Viele Unternehmen bieten heutzutage Homeoffice oder etwa flexible Arbeitszeiten an. Möchte Ihr:e Chef:in das nicht, machen Sie eine Liste, was Ihnen persönlich an einem Job wichtig ist. Eine gesunde Work-Life-Balance lässt sich schließlich in vielen Firmen erreichen.

13. Häufige Krankschreibungen 

Der Stress, der Frust und die Bauchschmerzen führen dazu, dass Sie sich häufig krank schreiben lassen? Das fällt auf Dauer nicht nur Ihrem Chef bzw. Ihrer Chefin auf! Wenn Sie keine Lust auf die Arbeit haben oder Sie die Arbeit ernsthaft krank macht, sollten Sie dringend etwas ändern - ein Jobwechsel kann eine große Erleichterung für Sie sein.

Und? Wie viele Warnzeichen treffen bei Ihnen zu? Wenn Sie mehr als die Hälfte der Punkte in Ihrem Job erleben, sollten Sie schnell handeln! Das ist schon längst überfällig. Selbst wenn mindestens ein Warnzeichen bei Ihnen zutrifft, sollten Sie sich Gedanken über Ihre berufliche Zukunft machen.

Geschäftsmann beruht einen Button mit dem Euro-Zeichen drin. Drumherum sind viele weitere Button mit Prozentzeichen. Eine Gehaltssteigerung bei Jobwechsel ist für Beschäftigte immer möglich - so viel mehr ist tatsächlich drin!

Gehaltssteigerung bei Jobwechsel: So viel mehr ist drin!

Neuer Job, neues Gehalt: Beschäftigte können bei einem Jobwechsel eine deutliche Gehaltssteigerung rausholen. Natürlich hängt die Höhe des Gehaltssprungs von vielen Faktoren ab.

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