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Gegenangebot nach Kündigung: 5 Gründe, warum Sie Nein sagen sollten

Holzwürfel, wo je ein Buchstabe drauf steht. Die Würfel ergeben die Frage:DEAL? Ja oder Nein. Es geht um die Frage, ob sie nach der Kündigung ein Gegenangebot Ihres Chefs ablehnen sollten. Wir nennen Ihnen 5 Gründe, warum Sie Nein sagen sollten!

Sie haben gekündigt und daraufhin ein Gegenangebot von Ihrem Chef oder Ihrer Chefin erhalten? Natürlich klingt das Angebot auf den ersten Blick verlockend - trotzdem sollten Sie jetzt eine Kurzschlussreaktion vermeiden.

Gegenangebot meist Hinhaltetaktik

Mehr als die Hälfte der Arbeitgeber:innen machen wechselbereiten Mitarbeiter:innen ein Gegenangebot, um sie vom Jobwechsel abzubringen. Meist versuchen Sie Absprungs-Kandidat:innen durch eine Gehaltserhöhung und weitere Vorteile zu locken. Dahinter verbirgt sich allerdings oft eine Hinhaltetaktik. Denn trotz des scheinbar aufrichtigen Versuchs Ihres Arbeitgebers oder Ihrer Arbeitgeberin Sie als wertvolles Mitglied des Teams zu halten, könnte dieser Wert schnell schwinden - je nachdem, wie Sie sich entscheiden.

Warum? Gegenangebote sind oft das Ergebnis mangelnder Aufmerksamkeit. Arbeitgeber:innen bemerken, dass Sie eine:n besonders talentierte:n Mitarbeiter:in verlieren könnten. Ein anderes Unternehmen sieht etwas in Ihnen. Deshalb lohnt es sich ein wenig mehr in Sie zu investieren. Das bedeutet nicht, dass der Glanz von Dauer ist.

Grund 1: Der Nachteil der "Beinahe-Kündigung"

Auch wenn Ihr:e Arbeitgeber:in froh zu sein scheint, Sie als Mitarbeiter:in zu behalten, könnten Sie als der- oder diejenige angesehen werden, der bzw. die beinahe gegangen wäre. Wenn sich eine Beförderungsmöglichkeit ergibt, werden Sie möglicherweise als eine:r der letzten in Betracht gezogen, da Ihr:e Arbeitgeber:in nicht weiß, ob und wann Sie erneut kündigen werden.

Ihr Status als potenzieller “Deserteur” könnte Ihnen auch dann zum Verhängnis werden, wenn Ihre Firma Mitarbeiter:innen entlassen muss. Im Gegensatz zu scheinbar loyalen Mitarbeiter:innen, die sich als Teamplayer erweisen, waren Sie bereits unzufrieden. 

Grund 2: Nur eine Frage der Zeit

Was wie ein günstiges Angebot aussieht, könnte in Wirklichkeit nur eine vorübergehende Lösung seitens Ihres Arbeitgebers oder Ihrer Arbeitgeberin sein. Es besteht die Möglichkeit, dass das Unternehmen Ihnen nur so lange günstigere Bedingungen anbietet, bis es jemanden gefunden hat, der Ihre Aufgaben übernehmen kann. Sobald Ihr:e Arbeitgeber:in einen Ersatz für Ihre Rolle gefunden hat, sind Sie möglicherweise entbehrlich. Fakt: Mitarbeiter:innen bleiben laut Studien weniger als zwei Jahre im Betrieb, wenn Sie ein Gegenangebot Ihres Chefs oder Ihrer Chefin annehmen.

Ein fiktives Gespräch zwischen einer Angestellten und deren Chef. Es geht um den wahren Wert der Mitarbeiterin. Der Chef will ihr Gehalt verdoppeln, damit sie bleibt. Sie entscheidet sich nach dieser Unterhaltung allerdings anders.

Grund 3: Wie viel waren Sie wirklich wert?

In Anbetracht der Tatsache, dass Sie ein anderes Angebot annehmen mussten, um besseres Gehalt und bessere Bedingungen zu erhalten, wurde Ihr Wert möglicherweise nicht wirklich erkannt. Hätte Ihr:e Arbeitgeber:in Ihre Talente als unverzichtbaren Bestandteil des Teams erkannt, hätten Sie schon längst über mehr Gehalt oder weitere Vorteile verhandeln können.

Grund 4: Die Ablehnung einer Stelle könnte Brücken abbrechen

Wenn Sie ein Stellenangebot ablehnen, besteht die Gefahr, dass Sie die Verbindung zu dem anderen Unternehmen abbrechen. Wenn es mit Ihrem Chef oder Ihrer Chefin immer noch nicht funktioniert, nachdem Sie das Gegenangebot angenommen haben, ist das neue Unternehmen möglicherweise nicht bereit, Ihnen eine weitere Chancen zu geben. 

Schließlich hat die Firma viel Zeit in das Vorstellungsgespräch und die Auswahl Ihrer Person investiert. Wenn Sie das Angebot ablehnen, müsste die Firma diesen Prozess erneut durchlaufen.

Grund 5: Ihre eigenen Bedürfnisse stehen an erster Stelle 

Bei der Abgabe eines Gegenangebots geht es Arbeitgeber:innen oft mehr um die Erfüllung ihrer eigenen Bedürfnisse als um die Verbesserung Ihrer Arbeitszufriedenheit. Es kann aber auch sein, dass Ihr Unternehmen einfach nicht aufgepasst hat und davon ausging, dass Sie in Ihrer Position zufrieden sind. Dennoch müssen Sie das tun, was notwendig ist, um in Ihrer Karriere voranzukommen. Entscheiden Sie sich für das Unternehmen, das Ihren Wert kennt.

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Zusatz-Grund 6: Geht es wirklich nur ums Geld? 

Selbst wenn die Gehaltserhöhung der Hauptgrund war, warum Sie bereit waren zu gehen, ist ein Gegenangebot als Mittel zur Gehaltserhöhung kein ausreichender Grund, um zu bleiben. In den meisten Fällen sind andere Faktoren im Spiel, die Sie dazu veranlasst haben, das Unternehmen zu verlassen. Dazu zählen zum Beispiel ein unfreundliches Management, ungünstige Arbeitsbedingungen oder anhaltender Druck.

Mehr Geld wird am Ende auch nichts an Ihrer Situation ändern, wenn Sie etwa nicht wertgeschätzt werden oder Ihnen eine Work-Life-Balance fehlt. Gegenangebote können schmeichelhaft und sogar verlockend sein, aber die Risiken überwiegen die Vorteile. Gehen Sie zu guten Bedingungen. Vielleicht können Sie später zurückkehren, wenn das die beste Option für Sie ist.

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